Donnerstag, 11. Juni 2015

Long time, no see - eine Erklärung (Teil 1)

Nun, was soll ich sagen. Es ist eine Ewigkeit her, dass ich was von mir hören ließ. Es tut mir leid.

Ich hatte dieses Blog ja mal angefangen, um meine Gedanken und Gefühle zum Thema Kinderwunsch etwas ordnen und loswerden zu können. Dann bin ich doch tatsächlich auf natürlichem Wege schwanger geworden. Leider war die Schwangerschaft nicht ganz unkompliziert und ich wollte nicht hier vor euch rumheulen, wo ich doch froh sein konnte, dass es überhaupt geklappt hatte.

Inzwischen denke ich, dass das völliger Blödsinn war, denn schließlich ist so ein Blog ja auch für sowas da. Eben um mal alles los zu werden und dann vielleicht wieder etwas klarer denken und sehen zu können. Daher also nun mein Entschluss, doch wieder mit dem Bloggen anzufangen. Und wem's nicht gefällt, der muss ja nicht mitlesen, ne.

Nun also mal ne kurze Zusammenfassung des vergangenen Jahres:

Meine Schwangerschaft verlief teilweise etwas holprig. Ich hatte ja am 17.04.2014 (mittels Pipitest) erfahren, dass ich schwanger bin und war wegen der starken Unterleibsschmerzen zum Arzt gegangen, der mir die Schwangerschaft bestätigte.
Am 05.05.2014 konnte man schon schön das Herzchen schlagen sehen, doch schon am 06.05.2014 hatte ich Blutungen begleitet von Unterleibsschmerzen - Diagnose teilweise Plazentaablösung. Von da an musste ich erstmal zuhause bleiben, liegen, mich schonen und hoffen, dass das Würmchen bei uns bleibt.

Nach 8 Wochen rumgeliege (also ca. Mitte Juli), durfte ich dann doch mal wieder auf Arbeit gehen. Das klappte genau eine Woche, dann bin ich aufgrund heftigster Kopfschmerzen schon wieder bei meiner Gyn gewesen, die mir direkt Beschäftigungsverbot erteilte. Den Rest der Schwangerschaft sollte ich also zuhause bleiben. Nun gut.

Ende September wurde mir dann noch eine schöne Gestationsdiabetes bescheinigt. Von nun an hieß es: kein Obst, keine Säfte, nix mit Zucker, Honig, Marmelade, wenig Kohlenhydrate,  kein Joghurt,  wenig Milchprodukte. Hab ich mich gefreut. Vor und nach den drei Mahlzeiten jeweils pieksen und Blutzucker messen. Aber wenigstens ist mir das Spritzen von Insulin erspart geblieben.

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